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ŚLĄSKIE STUDIA HISTORYCZNO-TEOLOGICZNE



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szukane wyrażenie: Łysik, S. | znaleziono 1 opisów(-y) | strona: 1 spośród: 1



autor: Łysik, S.

tytuł: Polskie metryki z parafii Kopienica z lat 1607-1611

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 3 (1970) 205-242

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KIRCHENMATRIKELN DER PFARREI KOPIENICA AUS DEN JAHREN 1607-1611 GESCHRIEBEN IN POLNISCHER SPRACHE
Im Archiv der Pfarrei Łubie-Kopienica Kr. Gleiwitz befand sich bis in die letzte Zeit ein Urkundenbuch, dessen handschriftlicher Inhalt nicht genauer erforscht worden ist, obschon auf dieses Buch in Vorkriegspublikationen Bezug genommen worden war. Diese Urkundensammlung ist in verschiedenartigen Handschriften abgefasst und hauptsächlich in polnischer Sprache, dann aber auch in lateinischer, jedoch am wenigsten in deutscher Sprache. Das Buch enthält polnisch geschriebene Angaben über Kircheninventar aus dem Jahr 1607, sodann polnische Register über Zehnten- und Messalienabgabenr wie auch polnisch geschriebene Trauungs-, Tauf- und Sterbematrikeln der Pfarrei Kopienica 1607-1611, die bis dahin nirgendwo amtlich registriert worden waren; ausserdem noch namhafte Matrikelnbruchstücke aus den Jahren 1615-1646, in lateinischer Sprache geschrieben, die ebenfalls bisher amtlich in keinem Verzeichnis zu finden sind. Auffallender Weise hatte dies Urkundenbuch keinen Titel. Deutsche Historiker zitierten es in ihren Publikationen bald als "Rechnungsbuch seit 1607", bald als "Inventarbuch", ohne es aber anzugeben, dass man es vor allem mit polnisch geschriebenen Texten zu tun hatte. Erst der Autor dieses Artikels kam auf den Gedanken, zwei Blätter dieses Buches abzulösen, die auf den Einbanddeckel aufgeleimt waren, und so entdeckte er das ursprüngliche Titelblatt des Buches (siehe Photo). Der schöne polnische Titel wurde der Schlüssel zum Verständnis des handgeschriebenen Inhaltes des rätselhaften Buches. In diesem Artikel werden nur die neuentdeckten polnischen Tauf-, Trauungs- und Totenmatrikeln aus Kopienica behandelt und näher analysiert. Aus der Analyse dieser Matrikeln geht hervor, dass się eine Frucht der Breslauer Diözesansynoden vom Jahre 1580 und 1592r und unmittelbar vom Jahre 1606 sind. Damals wurden nämlich in der Diözese Breslau die ersten Verordnungen über die Führung der Pfarrmatrikeln erlassen. Die polnischen Pfarrmatrikeln aus Kopienica aus den Jahren 1607-1611 gehören also zu den ältesten Pfarrmatrikeln in der alten Diözese Breslau, die durch die ersten Synodalvorschriften veranlasst waren. Im Lichte der neuesten Bestandaufnahmen der Kirchenbücher im Lande scheinen diese alten Tauf-, Trauungs- und Totenregister aus Kopienica sogar die ältesten Pfarrmatrikeln zu sein, die in polnischer Sprache sich erhalten haben. Das betrifft im besondern das Sterberegister. Charakteristische Merkmale dieser polnischen Pfarregister sind folgende: 1) lebendig und unmittelbar geschrieben, ohne jedes trockene aktenmässige Schema; 2) die Rubrik "Zeit" ist in diesen Matrikeln sehr genau und sogar weitläufig umschrieben, sodass man daraufhin leicht die Gebräuche in der Wahl der Tage für Taufen, Trauungen und Begräbnisse festeilen kann; 3) bei jeder Taufe sind im allgemeinen 5 bis 10 Taufzeugen namhaft gemacht, dagegen sind bei Trauungen keine Zeugen genannt, weil auch die Breslauer Synode des Jahres 1580 solche nicht vorschreibt; 4) die Matrikeln sind in schönem Altpolnisch geschrieben, in genau demselben, wie im restlichen Polen überhaupt (einen schönen Inhalt stellt z. B. schon die Titelseite des Buches dar); 5) die Titelseite des Buches berichtet, dass im Jahre 1607 der Besitzer der Herrschaft Kopienica, Jerzy Ocziesław, das Buch angelegt hat und dass der Organist von Kopienica, Walenty Montanus, die Eintragungen besorgt hat. Dank der Auffindung der polnischen Matrikeln aus den Jahren 1607-1611, und der lateinischen bis zu den Jahren 1646, sowie auch anderer polnischer Dokumente, besonders des polnischen Verzeichnisses des Kircheninventars von Kopienica aus dem Jahr 1607 und der folgenden Jahre, wurde die Quellenbasis für Lokalgeschichte der Pfarrei Kopienica und Umgegend um einen bedeutenden Fund erweitert.



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