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ŚLĄSKIE STUDIA HISTORYCZNO-TEOLOGICZNE



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szukane wyrażenie: Pisarek, S. | znaleziono 14 opisów(-y) | strona: 1 spośród: 2


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autor: Pisarek, S.

tytuł: "Hypomoné" i "hypoménein" w Liście św. Jakuba (1,3.4.12; 5,11)

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 14 (1981) 89-108

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HYPOMONE UND HYPOMENEIN IM JAKOBUSBRIEF
Im Aufsatz: "Hypomone" und "hypoménein" im Jakobusbrief (1,3-4.12; 5,11), analysiert der Verfasser diese Stellen in der erwähnten Schrift, in denen die Idee der Geduld und der Ausdauer zum Ausdruck gebracht wurde. Es ist der zweite Artikel zu diesem Thema, der im Jahrbuch für Geschichte und Theologie der Diözese Katowice (Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne) erscheint; der erste gab einen Bericht vom Stand der Forschung über den Begriff der "hypomone" im Neuen Testament. Aus der Einleitung geht hervor, wie aktuell die Anthropologie des Jakobusbriefes ist, in der die Idee der "hypomone" steckt, die ganz eng mit dem Begriff der Hoffnung verbunden ist. Der Verfasser erinnert zuerst an diese Kenntnisse aus der Einleitung zum Brief, die dann für das richtige Verständnis der in der Exegese analysierten Texte nötig sind. Den Empfängern des Briefes droht die Gefahr wegen der Anziehungskraft der Umgebung oder auch wegen ihrer Feindlichkeit die hypomone zu verlieren (4,4). Die Perspektive des Briefes ist eschatologisch. In ihr befindet sich die Haltung der hypomone, die am Beispiel des Bauers, der geduldig auf die Ernte wartet und vor allem des geduldigen Ijob gezeigt wird. Vom Gesichtspunkt der Formgeschichte gehören die Brieftexte mit der Idee der hypomone zur Mahnrede, also zur Paränese. Wir haben hier wahrscheinlich mit einer paränetischen Tradition der Worte Jesu selbst zu tun. Die Form der Aussprüche mit hypomone und hypoménein verrät Zeichen einer Standhaftigkeit. Sie haben den Weg von der Tradierung der Worte Jesu durch die Paulustradition zu den Formulierungen des heiligen Jakobus durchgemacht. Die Worte über die hypomone kommen im Rahmen der Paradoxie von Seeligsein in und wegen der Anfechtung (peirasmós) vor. Für das Durchhalten in ihr wartet der Preis. Der Verfasser fragt nach dem Sinn der hypomone in der Paränese und in der Eschatologie des Jakobusbriefes. In der Gegenwart verlangen die hypomone die Anfechtungen (peirasmoi), auf die jeder Christ in seinem Leben angewiesen ist; desto mehr wird sie in den Prüfungen der Endzeit verlangt werden. Neben der Langmut (makrothymia) ist die hypomone die Tugend der Endzeit. Sie soll jedem das Heil versichern, das sich mit dem Leben identifiziert. Die Motivierung der hypomone liegt in der Nähe der Parusie des Herrn (5,7-11). Durch die hypomone bewähren sich die Christen in den Anfechtungen. Die Ethik des Heiligen Jakobus gleicht in dieser Hinsicht der Ethik Jesu. Der Sinn der hypomone befindet sich nicht in den Grenzen der natürlichen Weisheit. Infolge der strengen Verbindung im Jakobusbrief der Ethik mit der Eschatologie hat die hypomone in ihm einen theologischen und dynamischen Sinn. Aus welcher Situation sind die Texte mit hypomone und hypoménein im Jakobusbrief hervorgegangen (1,2-18; 5,7-10)? Sie werden durch das griechische Wort peirasmoi bestimmt. Die Unsicherheit über die Zeit der Verfassung des Briefes erschwert aber die genaue Bestimmung dieser Anfechtungen. Geschichtlich passt der Brief nicht in die Situation des Bruders des Herrn, der im Jahre 62 nach Christus in Jerusalem hingerichtet wurde. In der Gemeinschaft, in der der Brief verfasst wurde, gibt es nicht mehr die Spannung zwischen Juden und Heidenchristen. Es fehlen auch jegliche Spuren für einen Konflikt zwischen den Christen und den Juden angesichts des jüdischen Krieges mit den Römern (66-70 nach Chr.). Der Verfasser des Briefes hat Jesus nicht gekannt. Er polemisiert gegen Paulus. Die Verfasserschaft dieses Briefes bleibt noch immer eine offene Frage. Die Texte über die hypomone wurden in der Situation der thlipsis geboren und in ihr haben sie auch ihre Gestalt bekommen (vergi. 1,27). Man kann schliessen, dass man in diesem Kontext mit der thlipsis die allgemeine Situation des menschlichen Lebens meint. In concreto könnte man sie mit dem falschen Verständnis der Pauluslehre über die Rechtfertigung in manchen Kreisen in Verbindung bringen; das hätte also in concreto die thlipsis. In dieser doktrinären Auseinandersetzung sollte man vielleicht den "Sitz im Leben" der Mahnungen zur Ausdauer und Geduld im Jakobusbrief sehen. Ausserdem könnte ihn auch die katechetische Lehrtätigkeit, die sich der mnemotechnischen Form der concatenano bediente, da sie in Jak 1,3-4 vorkommt, bilden. In der Not des menschlichen Lebens ist die hypomone unbedingt notwendig um das ewige Leben zu erlangen. Der grösste Teil der Abhandlung ist der Exegese der Texte — Jk 1,3.4; 5,11 {hypomone) und 1,12; 5,11 (hypoménein") gewidmet. Die hypomone zeigt in ihnen die selben Elemente, wie in den übrigen Texten des Neuen Testamentes (z.B. Rom 5,3; Lk 8.15), auf. Sie ist eine Qualität der Seele; setzt den uner schlitterten Glauben vor; leistet Widerstand den Gegnern. Der Verfasser vergleicht die Kette von Haltungen im Rom 5,3-5 mit der concatenation die im Jak 1,2-4 vorkommt. Im Grunde genommen ist der Sinn in den beiden Stellen der gleiche; es geht um den Glauben, der sich in der Probe nicht beugt. Jak 1,12 enthält die grosse Seeliegpreisung des Mannes, der die Probe aushält, denn nach der Bewährung wird er die Krone des Lebens empfangen, die von Gott denen verheissen wurde, die Ihn lieben. Die hypomone bewährt sich also in der Situation der Bedrängnis. Sie bedeutet die Standhaftigkeit des Menschen im Glauben und in der Treue Gott gegenüber. Dieser Text führt zur Identifizierung des hypoménôn mit dem agapön. Man kann jedoch nicht die hypomone mit der agâpe gleichsetzen. Die Liebe zu Gott bildet die Stütze und den Grund für die hypomone nicht nur an dieser Stelle (vergi. Mt 24,12 f). Der Verfasser wollte somit auf die Notwendigkeit der Liebe zu Gott in der Prüfung und Anfechtung hinweisen; gesamt mit dem ungebeugten Glauben ermögliche sie in der Prüfung die Haltung der hypomone einzunehmen. Im Jak 5,11 gibt der Verfasser als Beispiel die hypomone des Ijob an. Im Buch Ijob kann man zwei Gestalten des Ijob entdecken. Der Ijob im Prolog und im Epilog nimmt die Haltung der Geduld im passiven sinn, ein; der zweite Ijob im corpus libri pflegt die dynamische und aktive hypomone Gott gegenüber, die ihn manchmal bis zur Auseinandersetzung mi{ Gott führt. In seinen schwersten Prüfungen bleibt er jedoch im Verhältnis zu Gott. Die Quellen der hypomone im Jakobusbrief soll man im Alten Testament (Ijob; Sir 2; Weish 3,1-9; 5,15-16; Ps) suchen. Zum Schluss der Abhandlung befasst sich ihr Verfasser mit dem Verhältnis der hypomone im Jakobusbrief zu der hypomone in den Paulusbriefen und in den synoptischen Evangelien. Es gibt einen Unterschied: Im Jakobusbrief hat die hypomone keinen Bezug zu Christus. Ausserdem weist sie die selben charakteristischen Eigenschaften auf, wie in den anderen Schriften des Neuen Testaments. Die Eigenart der hypomone bei Jakobus besteht darin, dass sie bei ihm nich wie sonst das Ertragen der Bedrängnisse von anderen Menschen, von den Feinden des Glauben, bedeutet; nicht das Dulden der Verfolgungen. "Hypomone bedeutet bei ihm die Haltung der ständigen Geduld in der grossen Bedrängnis, in der das Grundverhältnis des Menschen zu Gott (wie bei Ijob) zur Probe gestellt wird. Es ist die allgemein menschliche hypomone, der Typ von hypomone der Christen.



autor: Pisarek, S.

tytuł: Hypomoné w Nowym Testamencie. Stan badań

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 14 (1981) 299-312

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HYPOMONÉ IM NEUEN TESTAMENT STAND DER FORSCHUNG
Die Exegeten (A. Jankowski OSB, S. Lyonnet SJ, E. Pax OFM, C. Spicq OP) haben die Idee, die in der Originalsprache des Neuen Testaments durch das Substantiv hypomonë und durch das Verb hypomënein wiedergegeben wird, als Schlüsselbegriff anerkannt. Seine genauere Erforschung ist von grosser Bedeutung für die Bereiche der Ethik und der Moraltheologie des Neuen Testaments. In Rom wurden in der letzten Zeit zwei Dissertationen zum Thema hypomonë abgefasst (P. Pius Goicoechea Mendizábal OFM, De conceptu "hypomonë" apud sanctum Paulum, Romae 1965, ss. XVI + 112; Pedro Ortiz Valdivieso SJ, Hypomone en el Nuevo Testamento, Bogota 1969, ss. 208). Beide sind jedoch nicht voll befriedigend; die erste betrifft nur die Schriften des heiligen Paulus; in der zweiten wird der "Sitz im Leben" dieses Begriffes nicht ausreichend berücksichtigt. Die Forschung über die hypomone hat am Anfang dieses Jahrhunderts begonnen mit dem Studium von P. de Guibert, Sur l'emploi d'Elpis et de ses synonymes dans le Nouveau Testament, RSR 4 (1913) 565-569. Weiter waren die Artikel von W. Meikle (1920), C. Spicq OP (1930), A. M. Festugiere (1931), Th. Deman OP (1932), D. Lang- Hinrichsen (1951). In den genannten Aufsätzen wird die biblische hypomone mit der hypomone der Griechen und Römer, mit der Geduld bei den Kirchenvätern (Irenäus, Tertulian, Cyprian, Augustinus) und mit der Hoffnung bei Thomas von Aquin konfrontiert. Die Texte des Heiligen Irenäus über die Geduld wurden von H. Urs von Balthasar präsentiert (1956). Über die hypomone haben auch: J. Gihlet (1955) und K. Wennemer SJ (1963) geschrieben. Dem letzten verdanken wir die folgende Definition der hypomone: Sie ist die geduldige Ausdauer respektive die Standhaftigkeit (der Widerstand in Leiden und Prüfungen), die ihre Kraft aus der hoffnungsvollen Erwartung auf Gott schöpft.und so beweist, dass sie wahr und bewährt ist. In der hypomone geht es also um die religiöse, existenzielle Grundhaltung des Menschen, in .der er im Vertrauen auf Gott ausharrt. Den Grund für die Definition der hypomone gibt Kol 1,11: Die Ausdauer und Geduld, das beständige Ausharren im Guten bis zu Ende, dank der Kraft Gottes, die uns im Jesus Christus geschenkt wird. Die Motive der hypomone wären: die Vollkommenheit, das ewige Heil, das Beispiel der Geduld der Heiligen des Alten Testaments und Christus selbst. Hypomone bis zum Heroismus ist Liebe. Sehr viel hat in die Forschung über die hypomone der Artikel von F. Hauck (Th WzNT, Band IV, 1943) eingebracht. Er wies auf die Bereiche der Erforschung dieses Begriffes: Hellenismus, Septuaginta, Judaismus, das Alte Testament, das Neue Testament. Demnächst setze ich mich kritisch mit der Arbeit von P. Pius Goicoechea Mendizábal OFM auseinander, die in Antonianum in Rom angefertigt wurde (1965), und nehme auch die bislang erschienenen Rezensionen über dieses Buch in Rücksicht. Es ist der Verdienst von Pater Goicoechea, dass er dieses Thema aufgegriffen hatte, leider gibt er keine neue und originelle Lösungen. Man müsste in analogischer Weise auch andere theologische Begriffe bei heiligem Paulus bearbeiten, um besser den theologischen Gedanken des Völkerapostels kennenzulernen. Ähnlich wie C. Spicq, hat P. Goicoechea den Aspekt der Dynamik und der eschatologischen Spannung in der hypomone und ihre Verbindung mit der Hoffnung hervorgehoben. Die hypomone drückt den Dynamismus und Heroismus des Christen aus. Die Bibliographie von Goicoechea müsste auf den gegenwärtigen Stand gebracht werden und alle grossen, exegetischen Kommentare in der Analyse der Hypomone-Stellen in Neuen Testament (hypomone - 32; hypomenö - 17) berücksichtigen. Die grösste Arbeit über die hypomone stammt bislang von P. Ortiz Valdivieso. Der Bericht über den Stand der Forschung der hypomone hat auch die populären Bearbeitungen des Themas miteinbezogen, weil sie eine wichtige Rolle in der christlichen Belehrung spielen können (M. Pörksen 1964, für die Kranken; eine anonyme Veröffentlichung unter dem Titel "Das Geschenk der Gedult", 1982, 3. Ausgabe). Die Gedult zusammen mit der Ausdauer gehören zu den fundamentalen existenziellen Kategorien und Haltungen, in denen sich das menschliche Dasein verwirklicht. Deswegen schreibt man über sie auch in Zeitschriften für breitere Kreise (H. A. Höntges, in: Christ in der Gegenwart, 1982; S. Pisarek, "Kto wytrwa...", in: Gość Niedzielny 21.III. 1982. Am Ende der Abhandlung wird die Habilitationsschrift über die Hoffnung von K. W. Woschitz besprochen, in der sehr viel Raum der Analyse der hypomone und ihrer Verbindung mit der Elpis (Hoffnung) gegeben wird (1979). Bemerkungen über die Synthese von P. C. Spicq, die er über die hypomone im Jahre 1982 veröffentlichte, schliessen den Bericht.



autor: Pisarek, S.

tytuł: Idea "trwania" (proskartérésis) w Dziejach Apostolskich

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 22 (1989) 211-223

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autor: Pisarek, S.

tytuł: Katowicka debata nad katechezą dorosłych. Relacja z sympozjum oraz z zebrań przygotowawczych

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 13 (1980) 5-18

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DIE KATTOWITZER DEBATE ÜBER DIE ERWACHSENENKATECHESE
Der Verfasser ist hier ein Berichterstatter. Am 8 und 9 November 1979 fand in Katowice ein Symposium statt, das gänzlich den Problemen der Erwachsenenkatechese gewidmet wurde. Vorher noch waren zwei Arbeitskonferenzen einberufen worden, welche dieses Symposium vorbereitet haben. Am Symposium selbst wollte u.a. Prof. Dieter Emeis aus Münster teilnehmen, er konnte jedoch nach Polen erst später kommen. Sein Referat über die "Eltern als Katecheten" wurde daher durchgelesen. Alle Referate sind in diesem Jahrbuch enthalten. Hier, in diesem Bericht, sind interessante Stimmen in der Debatte zusammengebracht. Sie sind eine gute Ergänzung der einzelnen Referate.



autor: Pisarek, S.

tytuł: Nowe pomoce do studiowania Biblii, szczególnie Nowego Testamentu, w języku greckim

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 29 (1996) 291-295

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autor: Pisarek, S.

tytuł: Problem Piotra w drugiej połowie XX wieku. Od Oskara Cullmanna (1952) do encykliki Jana Pawia II "Ut unum sint" (25 V 1995)

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 29 (1996) 5-16

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DAS PROBLEM PETRI IN DER ZWEITEN HÄLFTE DES 20. JAHRHUNDERTS. VON OSCAR CULLMANN (1952) ZU DER ENZYKLIKA UT UNUM SINT (25 V 1995) VON JOHANNES PAULUS II.
Der Artikel ist die Wiedergabe der Vorlesung anläßlich der Inauguration des Studienjahres 1995/96 im Priesterseminar der Erzdiözese Kattowitz, das an die Theologische Fakultät der Päpstlichen Akademie in Krakau angeschlossen ist. Auf dem Hintergrund des Pontifikats von Pius XII., präsentiert und bewertet der Autor zuerst die Monographien von O. Cullmann {Petrus. Jünger - Apostel - Märtyrer, Zürich- Stuttgart 1991) und A. Penna (San Pietro, Brescia 1954). Der ökumenische Dialog in der Sache Petri hat schon zur Zeit des Pontifikats Pius XII. begonnen (Ausgrabungen unter der Petrusbasilika auf dem Vatikan, die Monographien von Cullmann, protestantisch, und von Penna, katholisch). In ihm tauchte die Jakobusfrage, des Bruders des Herrn auf. Angeblich sollte er als Nachfolger Petri in Jerusalem auch im Primat, ihn von dort über die ganze Kirche ausgeübt haben. Aus der Inspiration des Vaticanum II. ist das Sammelwerk unter der Schriftleitung von R. E.. Brown, .. P. Donfried und J. Reumann, unter dem Titel: Peter in the New Testament. A collaborative Assesment by Protestant and Roman Catholic Scholars (New York 1973) entstanden. Schon 1974 erschien seine französische Übersetzung und 1976 die deutsche. Es enthält die Ergebnisse der Erforschung der Frage Petri, die in den USA von 11 Bibelwissenschaftlern unternommen wurde. Dieses Werk war als ein Dokument verstanden, das die Grundlage für den ökumenischen Dialog über die Rolle des Papsttums in der ganzen Kirche bilden sollte. Es geht in ihm um die Antwort auf die Frage nach der Funktion des "Amtes Petri" in der sehr breit verstandenen Kirche. In dieser Hinsicht wurde in den USA die Deklaration "Papal Primacy and The Universal Church" herausgegeben (von Paul C. Empie und T. Austin Murphy, Minneapolis 1974; Lutherans and Catholics in Dialogue V). Das Bild Petri ist verschieden in den einzelnen Berichten des Neuen Testaments (Petrus der Bekenner, der Missionar, der reumütige Sünder, der Zeuge, der Seelenhirt, der Lehrer, der Sprecher). Die Exegese der Texte über den Petrus im Neuen Testament führt zu dem Ergebnis: Petrus nahm einen besonderen Platz zur Zeit Jesu im Kreis seiner Anhänger wie auch in der postpaschalen Kirche ein. Er übte die Funktion aus, die der Einheit der Kirche diente. Die Fortdauer dieser Funktion in der Kirche nach dem Tode der Apostel war ein Wille Jesu. Die "Petrusfunktion" begrenzte sich nicht auf den einen Petrus, jedoch war sie mit seinem Bild in der Apostelgeschichte und auch in den Paulus- Briefen verbunden. Sie diente der Einheit der Kirche; Paulus war dessen bewußt. In der Praxis wurde sie auch dem Bischof von Rom zugestanden. Die "Cathedra Petri" in Rom war die Instanz, an die man sich in Sachen der Lehre und um die kirchliche Einheit zu bewahren, wendete. Im Dialog über den Primat Petri disponieren die Polen über eine Monographie über ihn, die von Bischof Kazimierz Romaniuk verfaßt wurde. Sie hatte schon drei Auflagen (1982,1990, 1995). Sie hat jedoch einen populärwissenschaftlichen Charakter (Święty Piotr - Życie i dzieło, Katowice 1995). In Deutschland hat sich R. Pesch in den 80. Jahren in den ökumenischen Dialog über die Lösung des Problems Petri mit der Publikation seiner großen Monographie eingereiht (Simon Petrus. Geschichte und geschichtliche Bedeutung des ersten Jüngers Jesu Christi, Stuttgart 1980; Päpste und Papsttum 15 ). Eine mehr konservative Position in dieser Frage hat der Geschichtler und Theologe P. Berglar eingenommen (Petrus. Vom Fischer zum Stellvertreter, München 1991). Er konvertierte aus der evangelischen Kirche und gehörte dann als Katholik zum "Opus Dei". Von den neuen Methoden in der Exegese der Bibel hat er jedoch die Wirkungsgeschichte der Petrus-Texte im Neuen Testament berücksichtigt. Das "Amt Petri" konnte wegen der Gründung der Kirche durch Jesu von Nazareth nicht nur mit der Person des Apostels Petrus verbunden sein. Nach dem Willen Jesu sollte es auch nach seinem Abgang, in der Kirche fortdauern. Das Petrus-Buch von Berglar ist ein Bekenntnis des Glaubens eines Konvertiten an den Primat Petri und an sein Fortdauern bis heute in dem 266. Nachfolger auf seiner "Cathedra" in Rom (Johannes Paulus II). Alles was mit dem heiligen Petrus geschah, hatte den Charakter eines Paradigmas für den ganzen weiteren Verlauf der Geschichte des Christentums. Die Kirche von Jerusalem wird jedoch nach dem Jahre 42 (Apg. 12,14) von Jakobus, dem Bruder des Herrn geführt, doch durch die Beauftragung und in Stellvertretung von Simon Petrus. Petrus war das "Haupt" der Apostel, Jesus aber selbst "das Haupt" seiner Kirche. Apg 12,17 sollte mehr in den Diskussionen über Petrus und seine Funktion in der Kirche berücksichtigt werden (Petrus in Antiochien von Syrien, in Rom in Italien). Petrus wirkte in Rom mit ganzer Sicherheit mindestens seit dem Jahr 58 nach Chr. bis zu seinem Märtyrertod unter der Herrschaft von Kaiser Nero (Jahr 64?). Drei Faktoren haben darüber entschieden, daß Rom das Zentrum der sichtbaren Kirche geworden ist": 1. Petrus hat in Rom die Kirche geleitet, 2. Das Christentum hat sich von dort auf die ganze von Rom beherrschte Welt verbreitet; 3. Das Martyrium Petri (des ersten "Papstes") und auch des heiligen Paulus hat in dieser Hauptstadt derzeitigen Welt stattgefunden. Es bleibt das Problem, ob Rom bis ans Ende der Zeit ein Sitz des Stellvertreters Jesu Christi sein muß? Das unter der Schriftleitung des Journalisten R. Niemann herausgegebene Buch Petrus, der Fels des Anstoßes (Stuttgart 1994) muß negativ beurteilt werden, denn die Mitverfasser ließen sich durch ihre Ressentiments entgegen der römisch-katholischen Kirche gesamt mit dem Amt des Papstes völlig leiten und nicht vom Willen nach Suche der objektiven Wahrheit über Petrus und seine Nachfolger auf dem Bischofsstuhl in Rom geleitet worden sind. P. Berglar hat den heiligen Petrus durch das Prisma Pius II, gesehen, der ihn faszinierte. Am Ende des Artikels zeigt der Verfasser, wie sieht Johannes Paulus sein Paradigma, das Paradigma des heiligen Petrus in der Enzyklika Ut unum sint, die am 25. Mai veröffentlicht worden ist. Die katholische Kirche ist sich dessen bewußt, daß się den Dienst des Nachfolgers des Apostels Petrus in der Person des Bischofs von Rom aufbewahrt hatte. Ihn hat Gott als "dauerhafte und sichtbare Quelle und als Fundament der Einheit eingesetzt. Der Heilige Geist unterstützt ihn, damit die Kirche auch andere zu Teilnehmern an diesem grundlegenden Gut mache, Die Fähigkeit des Primates ist ein Dienst, was ausgezeichnet die Benennung des Papstes als "servus servorum Dei" ausdrückt" (vergi. Lk 22,27). Das Haupt der Kirche ist Jesus Christus. Die katholische Kirche ist überzeugt, daß sie übereinstimmend mit der apostolischen Tradition und mit dem Glauben der Väter in dem Dienst des Bischofs von Rom das sichtbare Zeichen und die Garantie der Einheit aufbewahrt hatte (Genf 1984). Die Funktion Petri soll in der Kirche fortdauern, damit sie in der Welt unter der Oberhoheit des einzigen Hauptes das Jesus Christus ist, sichtbare Gemeinschaft seiner Jünger sei. Der Papst ladet zur Suche nach solchen Formen der Ausübung des Amtes Petri ein, in denen eine Verwirklichung des Dienstes der Liebe von allen an Christus Glaubenden akzeptabel sein wird. In den geführten Diskussionen wurde jedoch nicht genug oder vielleicht gar nicht hervorgehoben, daß das "Amt Petri" das große Charisma in der Kirche sei.



autor: Pisarek, S.

tytuł: Rodzaj literacki perykopy o winnym krzewie (J 15,1-11)

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 4 (1971) 15-22

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LE GENRE LITTÉRAIRE DE LA PÊRICOPE SUR LA VIGNE (Jn 15, 1-11)
L'objet de l'article est la question de la forme littéraire et du genre littéraire de la péricope sur la vigne (Jn 15,1-11). L'auteur examine d'abord les résolutions antérieures et puis les contemporaines de cette question (par J. M. Lagrainge, J. Pirot, J. M. Bover, B. Schwank, P. Gächter, R. Borig). Après la critique des auteurs susdits, l'auteur de l'article suggère, qu'on ne pout pas interpreter ce passage de Jean selon les principes herméneutiques ni d'une allégorie, ni d'une parabole, ni d'un genre littéraire mixité (allégorie-parabole). Dans cette péricope nous avons en effet tout près de soi des éléments divers de touts genres littéraires mentionnés ci-dessus, entrelacés de propositions au sens non-figuré. On doit pour cela classer Jn 15,1-11 (17) parmi un spécifique genre d'un discours imagé, qui exige dans l'exégèse Implication en tout de divers principes herméneutiques des genres littéraires susdits. Selon Jn 15,1.5 Jésus est la vigne dains un sen's littéraire. De combien est-ce possible et comment en doit-on plus exactement et plus proche comprendre, c'est déjà ulne tâche pour l'exégèse détaillée et pour la théologie biblique.



autor: Pisarek, S.

tytuł: Rok akademicki 1980-1981 w WŚSD

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 14 (1981) 357-358

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autor: Pisarek, S.

tytuł: Śląska seria

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 21 (1988) 253-259

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autor: Pisarek, S.

tytuł: Bp Teofil Bromboszcz (1886-1933) jako biblista

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 27-28 (1994-95) 221-228

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