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ŚLĄSKIE STUDIA HISTORYCZNO-TEOLOGICZNE



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szukane wyrażenie: Zuberbier, A. | znaleziono 1 opisów(-y) | strona: 1 spośród: 1



autor: Zuberbier, A.

tytuł: Metoda teologii praktycznej

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 15 (1982) 59-65

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METHODE DER PRAKTISCHEN THEOLOGIE
Das II Vat. Konzil, welches als Pastoralkonzil bezeichnet wird, beschäftigte sich im Einklang mit seiner Zeit mit Problematik, die weit entfernt war von dem Interessengebiet der damaligen Pastoraltheologie, das auch dementsprechend grundsätzlich reviediert werden müsste. Es erschien eine Reihe von Werken, wie das berühmte Handbuch der Pastoraltheologie (Arnold-Rahner- Schurr-Weber, 1964-1969), die Arbeiten von Greinacher, in denen die Methode der Korrelation von drei Elementen: Wirken der Kirche, "der Sache Jesu" und der gegenwärtigen Situation des Menschen dargelegt wird, und die "Theorie der Praxis" von Mette (1978) in der er die praktische Theologie im Kontext der gegenwärtigen Konzeptionen der Pastoraltheologie untersucht. Wenn wir annehmen, dass das konkrete Wirken der Kirche - als Gottes Volk verstanden - den grundsätzlichen (wenn auch nicht einzigen) Ausgangspunkt der Pastoraltheologie bildet, dann stehen wir vor allem vor dem Problem der Lokalkirche in ihrem Leben und Wirken. Dort entstehen die Probleme, die später vom Kollegium der Bischöfe oder vom Papst aufgegriffen werden, dort kann man die kulturelle Bedingungen des Wirkens der Kirche in dem so zu sagen mikroskopischen Ausmass beobachten. Das Wirken der Lokalkirche kann man sowohl im historischen wie auch im gegenwärtigen Aspekt untersuchen. Als Quelle für diese Forschung kann man also alles benützen, was über das Leben und Wirken der Kirche - dieser bestimmten Kirche, in der gegebenen Zeit - Auskunft gibt. Es werden vor allem schriftliche Texte, und zwar nicht nur ofizielle kirchliche Dokumente und Veröffentlichungen, sondern alle, dié in den christlichen Glauben und in das christliche Leben angagiert sind. In dem wir diese Texte untersuchen, nahmen wir immer ihre eigentümliche Komplexität wahr. Sie Übermittelen nämlich eine bestimmte Interpretation des Evangeliums in der gegebenen historisch-kulturellen Situation. Wir haben also mit einer bestimmten Vision des Christentums zu tun, in der sich Elemente der christlichen Tradition mit Elementen einer kulturellen Situation, die ihnen gegenüber neu ist, überkreutzen. Wir haben mit einem, so zu sagen, in diese historisch- kulturelle Situation inkarniertem Christentum zu tun, das durch das Prisma dieser Situation, übertragen in die Sprache konkreter Formulierungen, praktischer Lösungen und Aktivitäten, gesehen wird. Die Komplexität der Texte, auf die hingewiesen wurde erlaubt im Forschungsverfahren nicht nur die Art und Weise bestimmen, wie man in der gegebenen christlichen Gemeinschaft zu einer bestimmten Zeit handelt, sondern auch die mit dem christlichen Glauben verbundene Modelle und Verhaltensmuster ermitteln. Es können in Betracht gezogen werden Modelle der Kirche, ihres Wirkens und ihrer Präsenz in der Welt, des Priesters und seiner Rolle, des Laien, der Liebe und anderer evangelischen Werte. Es können auch Modelle der "weltlichen" Wirklichkeit sein, solche wie man sie im Evangelium zu finden glaubt, zum Beispiel Modelle des Menschen, der Familie, des Arbeiters und des Arbeitgebers, des Staates. In dem wir diese in einer bestimmten Gemeinschaft funktionierende oder propagierte Modelle feststellen, erforschen wir das christliche Glaubensbewusstsein, so wie es in der gegebenen, konkreten Kirche geformt war oder sich gegenwärtig gestaltet. Wenn wir nun anhand der gegebenen Quellentexte einige Elemente des Glaubensbewusstseins, der christlicher Verhaltensmodelle oder Vorstellungen eben als christliche bestimmen, als solche, die den Glauben ausdrücken, und zu diesem Schluss im Lichte des Glaubens kommen, dann haben wir schon mit Theologie zu tun. Wenn wir demnächst dieses Glaubensbewusstsein und diese Modelle betrachten als Folge einer bestimmten Einwirkung der Kirche eventuell als Modelle, die in der Kirche propagiert werden, also Formen ihrer Tätigkeit sind, ansehen, dann treiben wir, wenigstens auf elementarer Stufe, praktische Theologie.



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