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ŚLĄSKIE STUDIA HISTORYCZNO-TEOLOGICZNE



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szukane wyrażenie: "filozofia" | znaleziono 32 opisów(-y) | strona: 2 spośród: 4


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autor: Dadaczyński, J.

tytuł: Koncepcja matematyki G. Cantora a idea logicyzmu

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 31 (1998) 38-53

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słowa kluczowe: Cantor, Georgmatematykafilozofialogika

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KONZEPTION DER MATHEMATIK GEORG CANTORS UND DIE IDEE DES LOGOZISMUS
Zusammenfassung Es sieht danach aus, in der Schlußfolgerung dies betonen zu müssen, daß G. Cantor die Idee des Logizismus antipiziert hat, welche von ihm fast gegenwärtigen G. Frege und eine Generation jüngeren B. Russell sowie A. N. Whitehead präsentiert wurde. Er hat nicht nur die Ansicht über die Möglichkeit einer Systematisierung der Mathematik vertreten, sondern hat auch tatsächlich dazu beigetragen, daß im neunzehnten Jahrhundert ihre Arithmetisation durchgeführt wurde. Die Errungenschaft von G. Cantor bestand darin, daß er das Modell der Theorie der Realzahlen im Gebiet der Rationalzahlen errichtet hat. Ein wesentlichen Mangel seiner Forschungsarbeiten bestand darin, daß er sich - im Gegensatz zu den Logizisten - der Axiomatik der Arithmetik der Naturalzahlen nicht bedient hat. Diese Axiomatik bildete nämlich gleichzeitig eine Axiomensammlung der ganzen arithmetisierten Mathematik. G. Cantor präsentierte in ähnlicher Weise wie die Logizisten, die Ansicht über einer reduzierung der arithmetisierten Mathematik zu einer Grundtheorie. Seiner Überzeugung nach, sollte jene Theorie die Mengenlehre sein, dagegen nach der Meinung der Logizisten, die Logik. Der deutsche Mathematiker behauptete, daß man bei der Ableitung der Mathematik von der Mengenlehre sich des mengenlehreartigen Begriffs der Ordnungstypen bedienen sollte. Bei der Realisation ihres Programmes definierten die Logizisten die Grundbegriffe der Axiomatik der Arithmetik der Naturalzahlen mit Hilfe des verwandten Begriffs der Kardinalzahl. Man muß stark betonen, daß G. Cantor nur die Idee einer Reduzierung der Mathematik zu einer Grundtheorie präsentiert hat. Da der deutsche Mathematiker sich der Axiomatik der Arithmetik nicht bedient hat, war er nicht im Stande dieses Programm zu verwirklichen. Die Logizisten dagegen, haben ihre Idee der Ableitung der Mathematik des neunzehnten Jahrhunderts von der Logik durchgeführt. Das war jedoch eine Logik, welche eigenartig verstanden wurde. Die Typentheorie von B. Russell und A. N. Whitehead enthielt manche mengenlehreartige Axiome. Man kann also diese Theorie (wenigstens) als ein Fragment der Mengenlehre betrachten. Somit endgültig - wenn man die Mengenlehre als einen Wissenschaftszweig, welcher nicht zur Logik gehört behandelt - kann man behaupten, daß die Logixistendie Idee von G. Cantor, bezüglich der Reduktion der Mathematik des neunzehnten Jahrhunderts zur Mengenlehre, durchgeführt haben. Gegenwärtig wird nicht über die Reduzierung der Mathematik zur Logik gesprochen. Dagegen bemüten sich die Gelehrten, die mit einer Mathematikergruppe, welche mit dem Pseudonym N. Bourbaki bezeichnet wird, in Verbindung stehen, das Programm der Ableitung der ganzen gegenwärtigen Mathematik von der Mengenlehre zu realisieren.



autor: Dadaczyński, J.

tytuł: Funkcje pojęcia wielkości w badaniach temporalności matematyki

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 31 (1998) 54-70

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słowa kluczowe: matematykafilozofiaczaswielkość

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FUNKTIONEN DES GROSSHEITSBEGRIFFS IN DEN FORSCHUNGEN DER TEMPORALITÄT DER MATHEMATIK
Zusammenfassung Zwecks der Errichtung eines für die Mathematik entsprechenden Modells der Temporalität, hat man sich auf den im Altertum eingeführten mathematischen Begriff der Größe berufen. Es wurde gezeigt, daß schon im Altertum der Begriff der Größe mit Hilfe der entsprechenden Axiomatik beschrieben wurde und es wurden verschiedene Größentype unterschieden. Man bemerkte auch, daß mindestens bis zum neunzenten Jahrhundert die Mathematik als eine Größenlehre verstanden wurde. Doch bei bestimmten zusätzlichen Voraussetzungen könnte man auch die gegenwärtige Mathematik als eine Größenlehre ansehen. Es wurde auch der Begriff der Unstetigkeit in der Entwicklung der Mathematik definiert. Dann wurde angenommen, daß sie sich unstetig in diesen Fällen ändert, wenn der Bereich der in ihr akzeptierten Größentypen geändert wird. Der weitere Teil der Forschungen sollte erweisen, daß der eingeführte Begriff der Unstetigkeit der Entwicklung der Mathematik mit vielen Ereignissen in der Geschichte dieser Wissenschaft zusammenfällt, welche traditionell als Krisenmomente angesehen werden. Es können hier aufgezählt werden: die Erforschung der Irrationalität, die Entstehung der Integral- und Differentialrechnung, sowie die Entstehung der Mengenlehre zugleich mit der Entdeckung der Antinomien. Eigentlich kann nur die Krise, welche mit der Entstehung der nichteuklidischen Geometrie verbunden ist, mit Hilfe des vorgeschlagenen Modells, nicht beschrieben werden. Die Zeitabschnitte zwischen den Unstetigkeiten in der Entwicklung der Mathematik, könnte man als "Epochen" in der Entwicklung dieser Wissenschaft benennen. Es wurden mit Hilfe des angewandten Kriteriums folgende Epochen hervorgehoben: der Pythagoreer, von Eudoxos, de FHospital, Cauchy-Weierstrass- Cantor und Hubert. Selbstverständlich drängt sich an dieser Stelle die Bezeichnung des Begriffes aus, welche T. Kuhn vorgeschlagen hat und die einzelnen Epochen als "Paradigmen" der Mathematik zu benennen. Das würde aber unbegründet suggerieren, daß zwischen den einzelnen Epochen Revolutionen im Sinne non Kuhn waren. Solche Begründung enthält diese Arbeit nicht. Man kann auch über die Billigkeit, der auf diese Weise erhaltenen Periodisierung der Mathematik diskutieren. Und so wird zum Beispiel manchmal behauptet, daß der hier als abgesonderte Epoche ausgegliederte Zeitabschnitt der Mathematik von de FHospital, nur die Zeit einer permanenten Krise war, welche zum gehörigen, "stabilisierten" Zeitabschnitt der Mathematik von Cauchy-Weierstrass geführt hat. In dem Fall könnte man die ganze Entwicklung der Mathematik seit der Entdeckung der Irrationalität bis zur Definition von deutschen Mathematikern der Realzahlen im neunzehnten Jahrhundert als einen Zeitabschnitt einer permanenten Krise ansehen, in welchem keine Periodisirung durchgeführt wurde. Die Bestimmung der Unstetigkeit in der Entwicklung der Mathematik als Änderungen im Bereich der Akzeptation einzelner Größen erlaubt auch die Frage zu beantworten, warum die Mathematik sich ändert. Als Gründe der Änderungen bei Annahme dieses Modells sind die Ursachen der Änderungen im Bereich der Akzeptation einzelner Größen. In dieser Bearbeitung wurde gezeigt, daß diese Änderungen ein Ergebnis eines Geflechts heterogener Faktoren ist. Am öftesten finden diese Änderungen wegen innermathematischen Gründen statt. Aber es sind auch Gründe logischer, ontologischer, metamathematischer Natur, und auch solche, welche aus der Bedürfnissen der angewandten Mathematik folgen.



autor: Dadaczyński, J.

tytuł: Akceptacja nieskończoności aktualnej u św. Augustyna

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 32 (1999) 11-22

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słowa kluczowe: filozofiahistoria filozofiiAugustynnieskończoność

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DIE AKZEPTATION DES AKTUAL-UNENDLICHEN BEI HL. AUGUSTINUS
Zusammenfassung
Nach der Erforschung der Mengenlehreparadoxe, welche mit den Aporien des Zeno verbunden waren, haben sich die altertümlichen Mathematiker und Aristoteles für die Ausschließung des Aktual-Unendlichen von der Mathematik und Philosophie erklärt. Dieser altertümliche "Finitismus" hat prinzipiell bis zum neunzehnten Jahrhundert geherrscht. Doch haben einige hervorragende Denker "die Furcht vor dem Unendlichen" überwunden. Zu ihnen gehörte hl. Augustinus. Er begründete das bestehen der Menge aller natürlichen Zahlen, wo diese Menge im Altertum für ein Paradigma des Aktual-Unendlichen gehalten wurde. In seiner Begründung hat er sich auf die Ontologie von Plato und die christliche Denkweise berufen. Natürliche Zahlen sind Ideen. Sie existieren außerhalb der Zeit und dem Raum. Alle Ideen sind Gottes Gedanken. Folglich existieren die natürlichen Zahlen als Ideen-Gedanken, alle "auf einmal" im Gottes Wissen und bilden eine fertige Ganzheit, eine aktual-unendliche Menge. Das Argument des hl. Augustinus über die Existenz des Aktual-Unendlichen ist auf sehr starken Voraussetzungen aufgebaut, welche von Piatos Philosophie herstammen. Sein Gedankengang ist aber nicht fehlerfrei. Als Kriterium des Unendlichen einer Menge hat er die Eigenheit des Nichtbesitzens durch die Menge einer echten Über-Menge angenommen. Dann hat er als eine unendliche Menge die Menge aller natürlichen Zahlen bezeichnet. Für solch eine Menge kann man jedoch beispiele der echten Über-Mengen angeben. Dem Kriterium des hl. Augustinus entsprechend, müßte sie endlich sein.



autor: Dadaczyński, J.

tytuł: Filozofia matematyki Immanuela Kanta jako punkt odniesienia filozofii matematyki stowarzyszonych z klasycznymi kierunkami badań podstaw matematyki

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 32 (1999) 22-36

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słowa kluczowe: filozofiahistoria filozofiifilozofia matematykiKant, Immanuelmatematyka

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DIE PHILOSOPHIE DER MATHEMATIK VON IMMANUEL KANT ALS BEZUGSPUNKT DER PHILOSOPHIEN DER MATHEMATIK, WELCHE MIT DEN HAUPTRICHTUNGEN DER MATHEMATIKGRUNDLAGENFORSCHUNGSARBEITEN ASSOZIERT SIND
Zusammenfassung
Die durchgeführten Forschungsarbeiten haben erwiesen, daß die Errungenschaft von I. Kant, auf dem Gebiet der Philosophie der Mathematik, einen sehr wichtigen Bestandteil der Erbschaft des Denkens in diesem Bereich gebildet hat. Bis zu solchem Ausmaß hat er im neunzehnten Jahrhundert die Art die Mathematik zu verstehen beherrscht, daß die am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts entstehenden Konzeptionen der Mathematikgrundlagen mit der Erbschaft des Philosophen von Königsberg ringen mußten, da sie an ihr nicht teilnahmslos vorbeigehen konnten. Der Kantismus bildete für die Philosophien, welche mit den einzehlnen Richtungen der Mathematikgrundlagenforschungen assoziert sind, einen wesentlichen, wenn nicht sogar den allerwichtigsten Bezugspunkt. So mußten die Schöpfer des Logizismus einen großen Kraftaufwand einsetzen, als sie die These von I. Kant, daß die Behauptungen der Mathematik synthetische Urteile a priori sind, an die Grundlagen rütteln wollten. Der Intuitionismus hat tatsächlich das kantische Denken übernommen und es zum Zustande der Mathematik vom Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts adoptiert. Sogar D. Hubert, Schöpfer des Formalismus, hat seine Konzeption der Ontologie und Epistemologie der finistischen Mathematik und die Konzeption des Unendlichen als eine Idee des Verstandes von I. Kant übernommen.



autor: Drożdż, M.

tytuł: Der Mensch zwischen "sein" und "haben"

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 41,2 (2008) 407-422

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słowa kluczowe: etykawartościpersonalizmosoba

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CZŁOWIEK POMIĘDZY "BYĆ" A "MIEĆ". Streszczenie
Jednym z najważniejszych współczesnych problemów kulturowych jest problem prymatu człowieka i wartości ludzkich wobec całego nieosobowego i przedmiotowego świata, w którym żyje. Niezależnie od różnych ujęć antropologicznych tego problemu, sama natura i kształt relacji człowieka do innych rzeczywistości stanowi punkt wyjścia dla analiz aksjologicznych, etycznych, socjologicznych, psychologicznych, ekonomicznych itp. Personalizm, w samym rdzeniu swoich założeń, tez i wniosków, podkreśla pierwszeństwo osoby ludzkiej wobec wszelkich innych struktur i rzeczywistości. Nie jest to tylko pierwszeństwo o charakterze logicznym, ale priorytet natury ontycznej. Taki fundament analiz posiada bardzo daleko idące konsekwencje. Z takiej perspektywy podejmujemy w niniejszym artykule analizę napięć pomiędzy dwiema sferami ludzkiego życia i działania, pomiędzy byciem a posiadaniem, sferami, które filozofia określa pojęciami "być" i "mieć", starając się pokazać, że w kontekście prymatu osoby i jej obiektywnego świata wartości, etyka personalistyczna jest w zasadzie etyką mądrych, racjonalnych, odpowiedzialnych wyborów, służących "byciu więcej" człowiekiem.



autor: Gałecki, S.

tytuł: Osoba i metoda personacji

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 47,1 (2014) 127-143

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słowa kluczowe: Newman, John Henryosobaantropologiafilozofia

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Person and the Method of Personation
The term “person” from the beginning was the foundation of both Christian anthropology and theology. Today, we are inclined to understand this notion in the way proposed by Karol Wojtyla and other representatives of the so-called Christian personalism. This paper has two goals: to familiarize the reader with a theory of the person (which had a significant influence on twentieth-century personalism), developed by nineteenth-century theologian and philosopher, John Henry Newman, and to describe and verify Newman’s “method of personation”.
These two elements – the concept of the person and the method of personation – form an original and inspiring anthropology. While the first one is a kind of a classical theory of the person, the second is an important novelty in philosophy and theology. “Method of personation” is a very brave thesis that appears throughout the works of Cardinal Newman: the value of a theory largely depends on the authorities supporting it. Can the history and theology find evidence of the fundamental role of outstanding persons in identifying and spreading the truth?



autor: Gruszka, F.

tytuł: Koncepcja bytu w filozofii Edyty Stein

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 22 (1989) 165-195

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słowa kluczowe: Stein, Edytafilozofiametafizyka


autor: Głombik, Cz.

tytuł: Idea perfekcjoryzmu i jej kontekst historyczny

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 31 (1998) 221-236

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słowa kluczowe: filozofiahistoria filozofiihistoria filozofii w PolsceMichalski, Konstantyperfekcjoryzm


autor: Hałaczek, B.

tytuł: Człowiek w statycznym i dynamicznym poglądzie na świat

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 7 (1974) 197-206

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słowa kluczowe: antropologiafilozofia przyrodyewolucjastworzeniekosmologia


autor: Hałaczek, B.

tytuł: Filozofia - nauką zadumy i rozumienia, szkołą teologicznego myślenia

Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne 30 (1997) 25-34

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słowa kluczowe: filozofiametodologia

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DIE PHILOSOPHIE ALS WEGBEREITERIN EINES THEOLOGISCHEN DENKENS Zusammenfassung
Auf drei Ebenen fördert die Philosophie ein Denken, von dem die Theologie Nutzen ziehen kann: auf der Ebene der Fragestellung, auf der Ebene des Verstehens und auf der Ebene der Nachdenklichkeit. Und ein auf diesen Ebenen aufgebautes Handeln erfüllt die Bedingungen, die ein christliches Handeln voraussetzt. Die Wichtigkeit des Fragens wird mit Hinweisen auf die Entwicklung der menschlichen Sprache und die Ergebnisse der modernen Wissenschaftstheorie belegt. Hervorgehoben wird zudem die Ansicht, daß die Philosophie, die beim Antwortgeben fast völlig zerstritten ist, ihre dauerhafte Existenz allein dem unaufhörlichen Fragen verdankt. Indem aber die Philosophie das Wertvolle des Fragenkönnens beweist und lehrt, trägt sie dazu bei, daß der Mensch vom Antwortgeber zum Fragenden wird, daß er aus der fixfertigen Abgeschlossenheit in eine aufnahmebereite Offenheit tritt. Und genau dies ist sowohl für die Entfaltung des Menschen, wie auch für einen authentisch persönlichen Glauben nötig. Zur Bereicherung des Menschen und seines Glaubens trägt entscheidend das bei, was seit der Antike den Kern einer jeden Philosophie ausmacht: das staunende Nachdenken. Doch die Haltung der Nachdenklichkeit setzt ein Verlangen nach dem Verstehen voraus. Erst dieses Verlangen macht die Bereitschaft und Fähigkeit zum Fragen lebendig. Dabei wird ein Verstehen-wollen, bzw. -können nicht selten mit einem Wissen, das als ein sicheres Wissen erscheint, verwechselt. Tatsächlich aber stirbt jedes Verstehen-wollen an der Selbstherrlichkeit eines vermeintlich ganz sicheren Wissens. Denn wo alles gewußt wird, dort gibt's kein Fragen mehr und folglich auch kein Geheimnis mehr. Die mangelnde Bereitschaft zum und um Verstehen vermindert im Endeffekt die Qualität des menschlichen Handelns. Alle Grausamkeiten und Mißerfolge der selbstsicheren, allein vom Wissen besessenen Ideologien des XX. J., sind dafür ein Beweis. Doch auf die fälschliche Ersetzung und Verwechslung des Verstehen mit dem Wissen sind auch viele kleine Fehlleistungen des täglichen Lebens zurückzuführen. Wenn nämlich jedes menschliche Handeln die Verwirklichung eines Lebensproblemes darstellt, dann muß jedem Handeln genauso wie jeder Problemlösung eine Befragung und ein Verstehen-wollen vorangehen. Ein Handeln und Wirken dem der Geist der Nachdenklichkeit fehlt, kann kaum auf ein menschenwürdiges, und noch schwieriger auf ein christliches Niveau erhoben werden.



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